Cormack-Lehane
Laryngoskopie-Sicht nach Cormack und Lehane nachschlagen
Die Cormack-Lehane-Klassifikation strukturiert nachschlagen — Grade I bis IV der Glottis-Einsicht bei direkter Laryngoskopie und Einordnung im Kontext.
Was ist die Cormack-Lehane-Klassifikation?
Die Cormack-Lehane-Klassifikation beschreibt die Sicht auf den Kehlkopfeingang bei direkter Laryngoskopie in vier Graden (I bis IV). Sie wird eingesetzt, um eine schwierige Laryngoskopie bzw. Intubation zu dokumentieren.
Grad I bedeutet, dass die Glottis weitgehend einsehbar ist; bei Grad IV ist nicht einmal die Epiglottis zu sehen. Grad II wird teils in IIa und IIb unterteilt. Die Einteilung ergänzt Vorhersagehilfen wie den Mallampati-Score, die bereits vor der Laryngoskopie beurteilt werden.
Die Klassifikation beschreibt die tatsächlich erzielte Sicht und sagt nicht allein, wie die Intubation gelungen ist. Das Ergebnis hängt unter anderem von Laryngoskop, Technik und Lagerung ab und sollte deshalb zusammen mit diesen Angaben dokumentiert werden.
Grade im Überblick — Orientierung
Grad III und IV werden häufig als schwierige Laryngoskopie angesehen. Die Einordnung sollte stets zusammen mit weiteren Befunden und den lokalen Standards zum Atemwegsmanagement erfolgen. Keine Diagnose.
Aufbau: Cormack-Lehane-Klassifikation
Übersicht über die vier Grade der Cormack-Lehane-Klassifikation.
Grad I
Grad I
Glottis weitgehend einsehbar
Grad II
Grad II
Nur der hintere Teil der Glottis ist sichtbar; teils unterteilt in IIa und IIb
Grad III
Grad III
Nur die Epiglottis ist sichtbar, die Glottis nicht
Grad IV
Grad IV
Weder Glottis noch Epiglottis sind sichtbar
Hinweis: Die Darstellung ist sinngemäß zusammengefasst. Maßgeblich sind die Originalbeschreibung und die aktuellen Leitlinien zum Atemwegsmanagement.
Quellen: Cormack RS, Lehane J. Difficult tracheal intubation in obstetrics. Anaesthesia 1984;39:1105–1111.
So nutzen Sie Cormack-Lehane in ArztGPT
Grade nachschlagen
Die vier Grade der Laryngoskopie-Sicht strukturiert abrufen.
Befund einordnen
Erzielte Sicht im Kontext von Technik, Material und weiteren Prädiktoren einordnen.
Befund dokumentieren
Grad für das Narkoseprotokoll oder den Arztbrief strukturiert festhalten.
Klinische Bedeutung: Cormack-Lehane
Atemwegsmanagement
Die Klassifikation dokumentiert die Sicht bei der direkten Laryngoskopie.
Vier Grade
Die Einteilung reicht von gut einsehbarer Glottis (I) bis fehlender Sicht (IV).
Technikabhängig
Das Ergebnis hängt unter anderem von Laryngoskop, Technik und Lagerung ab.
Leitlinie beachten
Das Vorgehen bei schwierigem Atemweg richtet sich nach aktuellen Leitlinien und lokalen Standards.
Dokumentation
Der Grad eignet sich zur Dokumentation für spätere Narkosen.
Kein Vorhersageinstrument
Die Klassifikation beschreibt die erzielte Sicht und ersetzt nicht die ärztliche Beurteilung.
FAQ: Cormack-Lehane
Was ist die Cormack-Lehane-Klassifikation?
Die Cormack-Lehane-Klassifikation beschreibt in vier Graden (I bis IV), wie gut der Kehlkopfeingang bei direkter Laryngoskopie einsehbar ist.
Was bedeuten die Grade I bis IV?
Bei Grad I ist die Glottis weitgehend einsehbar, bei Grad II nur der hintere Teil, bei Grad III nur die Epiglottis und bei Grad IV weder Glottis noch Epiglottis.
Was ist der Unterschied zum Mallampati-Score?
Der Mallampati-Score wird vor der Laryngoskopie am wachen Patienten beurteilt. Die Cormack-Lehane-Klassifikation beschreibt dagegen die tatsächliche Sicht während der direkten Laryngoskopie.
Wann spricht man von einer schwierigen Laryngoskopie?
Die Grade III und IV werden häufig als schwierige Laryngoskopie angesehen. Maßgeblich sind die Definitionen der jeweiligen Leitlinie.
Kann ich mit ArztGPT den Cormack-Lehane-Grad automatisch bestimmen lassen?
Nein. ArztGPT führt keine eigenständige Einstufung am Patienten durch und ist kein zugelassenes Medizinprodukt. Die Referenz hilft, Aufbau und Einordnung strukturiert nachzuschlagen — die Bewertung bleibt Aufgabe der behandelnden Fachperson.
Was kostet die Cormack-Lehane-Referenz in ArztGPT?
ArztGPT bietet eine kostenlose 7-Tage-Testphase — in der Testphase entsteht kein Bezahlabonnement. Danach steht ArztGPT Pro für 49 €/Monat (inkl. MwSt.) zur Verfügung.
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Cormack-Lehane nachschlagenHinweis: Die Darstellung der Cormack-Lehane-Klassifikation dient der Informationsaufbereitung für medizinisches Fachpersonal und ersetzt weder die Untersuchung der Patienten noch eine ärztliche Diagnose. ArztGPT führt keine eigene Einschätzung durch und ist kein zugelassenes Medizinprodukt (MDR EU 2017/745).